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Bâloise-Winterstudie
Bâloise-Winterstudie
Mehr als neun Millionen Menschen sind jährlich auf Österreichs Pisten unterwegs, für rund 80.000 Sportler endet das Schneevergnügen im Krankenhaus. Die meisten Unfälle resultieren aus Übermut sowie Wahrnehmungs- und Fahrfehlern. Untersuchungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit belegen, daß sich 93% der Unfälle ohne Fremdeinwirkung ereignen. Kollisionen mit Personen, schwierige Pistenverhältnisse und schlechtes Wetter werden als Ursache von Unfällen deutlich überbewertet. Andererseits wird die Gefahr eines Selbstunfalls stark unterschätzt.
Von August bis November untersuchte das I-Lab der ETH Zürich und der Universität St. Gallen im Auftrag der Baloise das Fahrverhalten und die Risikoeinstellung der Wintersportler in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg und Kroatien.
Die wichtigsten Ergebnisse
Für alle befragten Länder lassen sich folgende Schlüsse ziehen:
- Spass und Erholung sind die Hauptmotive bei der Ausübung des alpinen Wintersports, nicht die sportliche Aktivität.
- Wenigfahrer sind in der Regel auch weniger sportlich, bereiten sich nicht auf die Ausübung des Wintersports vor und nutzen meist Leihausrüstung.
- Personen-Kollisionen, schwierige Pistenverhältnisse und schlechtes Wetter werden in ihrem Einfluss deutlich überbewertet: Die weitaus meisten grösste Anzahl an Unfällen sind Selbstunfälle auf leichten Pisten bei guten Wetterverhältnissen, bei denen das eigene Fahrkönnen überschätzt wird.
Die komplette Winterstudie zum Nachlesen finden Sie hier: